Es gibt viele Möglichkeiten, den Bekanntheitsgrad des eigenen Blogs zu steigern. Dazu zählen SEO-Maßnahmen und das Schreiben von guten Artikeln um sich eine loyale Anhängerschaft aufzubauen. Eine andere Möglichkeit, um neue Leser zu gewinnen, ist es die eigenen Artikel in anderen Blogs zu veröffentlichen und so Blogger Relations zu betreiben.
Doch insbesondere bei größeren Blogs oder anerkannten Webseiten ist es nicht damit getan, den Text an die Redaktion zu schicken und auf die Abnahme zu hoffen. In dieser Infografik geben wir Ihnen die wichtigsten Tipps damit Sie aus der Masse herausstechen und Ihren Gastbeitrag erfolgreich auf einem anderen Blog veröffentlichen.
Inhalt
HALTEN SIE ES KURZ UND KNACKIG
Die Besitzer von Websites erhalten hunderte E-Mails pro Tag. Schreiben Sie eine individuelle E-Mail, die kurz und bündig ist.
FINDEN SIE EINEN HERAUSSTECHENDEN BETREFF
Die Betreffzeile ist das, was gute Mails von den Schlechten unterscheidet. Versuchen Sie mit dem Bezug auf Feiertage oder ein aktuelles Ereignis eine Verbindung zum Empfänger herzustellen, das funktioniert erstaunlich gut.
HÖFLICHKEIT GEWINNT
Insbesondere bei der schriftlichen Ansprache kommt es auf höfliche Umgangsformen und einen professionellen Tonfall an – schließlich soll der erste Eindruck überzeugen.
SEIEN SIE IN SOZIALEN MEDIEN AKTIV
Wenn Sie regelmäßig bei den Social-Media-Auftritten von Firmen aktiv sind, wird früher oder später ein Dialog mit den Betreibern entstehen. Seien sie geduldig!
ZEIGEN SIE IHRE FÄHIGKEITEN ALS AUTOR
Sie haben dieses Jahr bereits dutzende Texte veröffentlicht oder sind ein Spezialist auf dem Gebiet, in dem Sie schreiben wollen? Dann scheuen Sie sich nicht davor mit Links oder Zeugnissen auf Ihre Arbeit und Qualifikationen zu verweisen.
VERMEIDEN SIE APOLOGETISCHE FORMULIERUNGEN
Der Empfänger Ihrer Mail wird sich nicht von unsicherer Wortwahl wie “vielleicht” “könnten Sie” “wenn es keine Umstande macht” überzeugen lassen, sondern von überzeugendem und selbstbewusstem Auftreten im Text.
BENUTZEN SIE KEINE VORLAGEN
Wenn es eine Berufsgruppe gibt, die keine Massenanschreiben mag, dann sind das Redakteure – ihnen wird sofort auffallen, wenn eine Mail nicht für sie persönlich geschrieben wurde. Machen Sie sich die Mühe und formulieren Sie individuelle Anschreiben.
FORMULIEREN SIE IHRE IDEEN FRÜHZEITIG
Wenn ein Redakteur von der Idee eines Gastautors überzeugt ist, wird er möglichst schnell einen Entwurf sehen wollen. Halten Sie Ihren Entwurf bereits in der Hinterhand, sammeln sie Pluspunkte.
ÜBEN SIE SICH IN GEDULD
Es kann Wochen oder sogar Monate dauern, bis ein Gastartikel von Ihnen akzeptiert wurde. Haken Sie nach falls Sie lange nichts von dem Verantwortlichen gehört haben, verursachen sie aber keine E-Mail-Flut.
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Christoph Wenzel hat Journalismus und Unternehmenskommunikation in Berlin studiert und arbeitet zur Zeit als freier Journalist für verschiedene Verbände, wie der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V.. Unter anderem befasst er sich in seinen Artikeln mit Themen des Verkehrs-, Urheber- und Strafrechts.